AG „Stadtverträgliche Mobilität “ 10.11.03

 

Verknüpfungsstelle Hauptbahnhof - Vorstellung der Planungen

 

Herr Gregorzyk, Stadtentwicklungsamt, stellt das Konzept für die Neugestaltung des Bahnhofs und des Bahnhofsumfeldes vor:

·          DB AG baut ab 2005 Gleise u. Strom- und Sicherungstechnik im Bahnhofsbereich um - ein Teil der Gleise wird entwidmet: Gleise 1-4 u. an Dresdner Straße

·          Einrichtung eines P+R-Parkplatzes an Dresdner Straße – ab 2006 möglich, dort gleichzeitig dann fußläufige Anbindung des Sonnenbergs, diese Fläche muss die Stadt erwerben u. bebauen

·          Bau eines Verknüpfungspunktes ÖPNV – SPNV – Fernverkehr in der Bahnhofshalle

·          Führung des Chemnitzer Modells von Bahnhofstraße in den Bereich der Gleise 1-4 durch die Bahnhofshalle

              - zweispurige Führung hier

   - Höhenausgleich von Straße zu Gleisen erfolgt im Bereich der Bahnhofshalle

   - Stadtbahnstrecke über Bahnhof – Gelände hinter der Post zur Straße der Nationen weiterführen

   - gleichfalls Anbindung ans Netz der DB Bahn – Sachsenmagistrale als 2. Baustufe angedacht u. geplant, um perspektivisch Einbindung der Bahn  (u.a. Erzgebirgsbahn ) ins Stadtbahnnetz zu ermöglichen

  - Befahrbarkeit der Stadtbahngleise im Bahnhofsbereich auch für Busse denkbar

   - Bahnhofsbereich der jetzigen Gleise 1-4: Pacht oder Erwerb durch neuen Infrastrukturträger – CVAG, Nutzung auch durch andere Verkehrsträger geplant

   - Gestaltung dieser Gesamtfläche noch offen, evtl. Servicegebäude der Citybahn oder sonstige Flächenvermietung

   - Hallenkonstruktion insgesamt kann nicht verändert werden – Gesamtkonstruktion auf Pfeilern stehend, müssen statisch zwingend bleiben

·          historischer denkmalgeschützter Teil des Bahnhofsgebäudes wird von diesen Baumaßnahmen nicht betroffen, bleibt in Regie/Hand der DB Bahn, Ausbau wird von Besucher-, Nutzungsfrequenz abhängig gemacht

·          Umbau für Chemnitzer Modell soll konform mit den DB Bahnbaumaßnahmen erfolgen

·          Kooperation durch Bahn erfolgt: eigene Bahnplanungen sind so ausgelegt, dass Grundlagen für dieses Projekt vorhanden (Weichen u. dgl.)

·          auch Mitnutzung der Signaltechnik/Anzeigentafel der Bahn AG u. dgl. durch Chemnitzer Modell, techn Voraussetzungen dafür sind weitgehend geklärt

·          zur Zeit gute Kooperation mit Bahn – dabei erfolgt ein ständiger Interessenausgleich und –ab-wägung, es ist wichtig, dass die Bahn dabei auch eigenen Vorteil erkennt

·          gegenwärtige Planung: wird vom ZVMS und dem Freistaat Sachsen gefördert,

·          geschätzte Kosten für Einrichtung des Verknüpfungspunktes: ca. 25 Mio Euro

·          Planfeststellungsverfahren soll im Frühjahr 2004 beginnen

·          zur effektiven Nutzung des neuen Verknüpfungspunktes ist auch ein zweigleisiger Ausbau im Bereich der Carolastraße nötig

 

 

Protokoll: Elke Koch, Agendabüro