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Gesamtzahl der befragten Schüler:
265
Beteiligung: von ………10 Grundschulen
7
Mittelschulen
1. GS
Albert Einstein 18
Schüler
2. GS Annenschule 12
3. GS Salvador Allende 13
4. GS Dr. Theodor Neubauer 18
5. GS Altendorf 19
6. GS Am Stadtpark 11
7. GS Heinrich Heine 13
8. Montessori Schule
5
9. GS Sonnenberg 16
10. GS Rosa Luxemburg 5
11. GS Obere Luisenschule 18
12. MS Am Flughafen 15
13. MS Borna 62
14. MS Gablenz 17
15. MS Annenschule 2
16. MS Harthau 9
17. MS Untere Luisenschule 12
Alter der Schüler: 8 bis 14 Jahre (vereinzelt bis
16 Jahre)
Zeitraum: März 2003 (Genehmigungen) – Juli
2003 (Auswertung)
Der Fragebogen wurde zusammengestellt von der AG Kinder u.
Jugendliche der Agenda 21 für Chemnitz, die Ausgabe und Auswertung erfolgte
durch Mitarbeiter des Agenda-Büros. Die Ergebnisse
erheben keinen Anspruch auf statistische Repräsentivität.
Wir bedanken uns bei allen Schülern, die ihre Antworten an
uns zurückgegeben haben und versprechen, dass diese Ergebnisse nicht in der
Schublade verschwinden, sondern an alle Verantwortlichen weitergeleitet werden.
1.Interessenvertreter
für Kinder und Jugendliche
Kennst du jemanden, der die Interessen
von Kindern und Jugendlichen vertritt?
Ja 73 28%
Nein 141 54%
Weiß nicht 47 18%
Fühlst du dich von ihnen vertreten?
Ja 50 22%
Nein 88 39%
Weiß nicht 87 39%
Hättest du Interesse dabei
mitzuarbeiten?
Ja 55 23%
Nein 108 46%
Weiß nicht 73 31%
Resümee.
Die Mehrheit der Schüler kennt keine Interessenvertreter
bzw. kann mit dem Begriff nichts anfangen. Nur ein kleiner Teil der Schüler fühlt sich vertreten und
hat Interesse mitzuarbeiten.
2.
Freizeitgestaltung
Gibt es ausreichend Möglichkeiten zum
Spielen und Treffen mit Freunden?
Ja 171 64,5%
Nein 82 31%
Weiß nicht 12 4,5%
Nutzt du Angebote von
Freizeiteinrichtungen?
Ja 150 58%
Nein 109 42%
Sind die Freizeitangebote gut mit Bus,
Bahn oder zu Fuß erreichbar?
Ja 164 68%
Nein 34 14%
Weiß nicht 43 18%
Resümee:
Die Mehrheit der Schüler sagt, es gibt ausreichend
Möglichkeiten zum Spielen und Treffen mit Freunden.
Die Angebote der Freizeiteinrichtungen werden nur von
reichlich der Hälfte der Befragten genutzt. Die Mehrheit der Schüler kann die
Freizeitstätten gut mit Bus, Bahn oder zu Fuß erreichen.
Häufigste Aussagen:
Was machen die Schüler in ihrer
Freizeit:
-
ganz wichtig hier: Freunde treffen,
Freunde besuchen, mit Freunden spielen und reden
-
Fußball spielen, Fahrrad fahren, viele
andere Sportarten, Musik machen, shoppen gehen
-
Mit Haustieren beschäftigen,
Spielplatz, Sportplätze
-
Mit Eltern und Geschwistern etwas
unternehmen
-
Lesen, rätseln, basteln, ,malen,
spielen, tanzen, Chor
-
Ins Kino gehen, in die Stadt gehen
-
Computer spielen, fernsehen, AG´s, Clubs besuchen
Was müßte
geändert werden:
-
mehr Spielplätze, mehr Sportplätze
-
mehr Clubs, Freizeitangebote,
Treffpunkte, Parks
-
mehr Freizeiteinrichtungen auch im
ländlichen Raum, Stadtrand
-
mehr Freizeitangebote in der Nähe, ohne
ÖPNV erreichbar
-
mehr Sportmöglichkeiten, vor allem
Bäder
-
Einrichtungen nicht schließen
Was gefällt am besten:
-
ganz wichtig mit Freunden spielen,
etwas unternehmen
-
Spielplätze, Sportplätze,
Fußballplätze, Bäder,
-
Sportangebote, Clubs, Hort, viele
Sportmöglichkeiten
-
Einkaufscenter, Parks, Grünanlagen,
Stadt
-
Computer spielen, fernsehen, AG´s, Musik machen
-
Wenig Verkehr, gute Freunde
-
Sehenswürdigkeiten
Welche Freizeitangebote werden genutzt:
-
Spielplätze, Sportplätze, Fußballplätze
-
Viele verschiedene Sportarten- und
Angebote, Bäder
-
Clubs, AG´s,
Musikschule, Musik machen
-
Kino, Tanzschule, Chor, Bibliothek,
Videothek
-
Schulclub, Hort, Schule, Rummel, Parks
-
Freizeiteinrichtungen,
Sportgemeinschaften
-
Fahrrad fahren
Welche Freizeitangebote fehlen:
-
Spielplätze, Clubs, Disco, preiswerte
Angebote
-
Arbeitsgemeinschaften, Treffpunkte,
Sportangebote
-
Bäder, Kino, Rummel, Zirkus,
Bibliothek, Theater, mehr Freizeitangebote
3.
Schule
Fährst du mit Bus oder Bahn zur Schule?
Ja 72 27%
Nein 191 73%
Wenn ja. Bist du mit der Beförderung
zufrieden?
Ja 45 58%
Nein 32 42%
Gibt es in der Schule einen Schulclub
oder Arbeitsgemeinschaften?
Ja 213 81%
Nein 24 9%
Weiß nicht 25 10%
Nutzt du diese Angebote?
Ja 136 53%
Nein 119 47%
Nutzt du in deiner Freizeit den
Schulhof?
Ja 80 31%
Nein 179 69%
Resümee:
Die große Mehrheit der Schüler kommt zu Fuß in die Schule.
Es gibt in allen Schulen Schulclubs bzw.
Arbeitsgemeinschaften. Diese Angebote werden von ca. der Hälfte der Schüler
genutzt.
Der Schulhof wird von der Mehrheit der Schüler nicht
genutzt. Ein Grund dafür: leider bleibt in vielen Schulen der Schulhof während
der Freizeit der Schüler verschlossen und darf nicht genutzt werden.
Häufigste Aussagen:
Was ist im Schulclub so toll:
-
Ganz wichtig hier: Freunde treffen, mit
Freunden spielen und zusammensein
-
sinnvolle Freizeitgestaltung, viele
Angebote
-
sportlich betätigen, Hausaufgaben
machen
-
es gibt Essen, wenig Kosten, Wohnnähe
-
interessant, vielseitig, kreativ,
lehrreich
Was ist am Schulhof so gut:
-
Natur, frische Luft, Bewegung, Sonne,
Grünanlagen, Wiese, Bänke, großer Platz
-
Schulgarten, Verkehrsgarten,
Spielmöglichkeiten
-
Andere Kinder, Freunde
-
Sportmöglichkeiten, Fußball spielen
4.
Straßenverkehr
Kannst du Wege in der Stadt gut und
sicher mit Bus und Bahn bewältigen?
Ja 184 71%
Nein 31 12%
Weiß nicht 44 17%
Bist du mit den Taktzeiten und
Anbindungen vom Nahverkehr zufrieden?
Ja 118 47%
Nein 64 26%
Weiß nicht 67 27%
Kommst du sicher mit
Hilfe von Ampeln oder anderen Überquerungshilfen über Straßen?
Ja 228 89%
Nein 28 11%
Resümee:
Die große Mehrheit der Schüler kann die Wege in der Stadt
gut und sicher mit Bus und Bahn bewältigen.
Mit den Taktzeiten und Anbindungen vom Nahverkehr ist die knappe Hälfte der
Schüler zufrieden.
Die übergroße Mehrheit der Schüler kommt sicher mit Hilfe
von Ampeln und anderen Überquerungshilfen über Straßen.
Häufigste Aussagen:
-
sehr viele Aufzählungen zu
Gefahrenpunkten für Fußgänger und Radfahrer im Umfeld
-
viele Vorschläge zu Änderungen bei Bus-
u. Bahnlinien und fehlenden Ampeln bzw. Überquerungshilfen
Liste ist beigefügt
5.
Sicherheit
Fühlst du dich sicher, wenn Du allein in der Stadt unterwegs
bist?
Ja 98 38%
Nein 98 38%
Weiß nicht 61 24%
Resümee:
Nur ein Teil der Schüler fühlt sich alleine in der Stadt
sicher. (reichlich ein Drittel)
Eine Ursache kann sein, dass ein großer Teil der Schüler im
Alter von 8 - 10 Jahren noch nicht
alleine in der Stadt war.
Warum fühlen sich die Schüler allein in
der Stadt nicht sicher:
-
viel Verkehr und zu schnell,
rücksichtslose Autofahrer
-
viele Baustellen, Zentralhaltestelle
gefährlich
-
Angst, Einsamkeit, Dunkelheit, Weg
vergessen
-
Kriminalität, Gewalt, Verbrecher,
Straftäter
-
Freilaufende Hunde, Bettler,
Jugendliche Gruppen
-
Alkoholiker, Betrunkene, Ausländer
6.
Kinderfreundlichkeit:
Auf Grund der vielen Aussagen der Schüler nachfolgend ein
Auszug der häufigsten Antworten:
Was ist Kinderfreundlich?
-
Schule, Hort, Kindergarten, Familie,
Freunde, Verwandte, Eltern
-
Spielplätze, Sportangebote,
Kinderclubs, Jugendclubs
-
preiswerte Angebote,
Spielmöglichkeiten, Freizeiteinrichtungen
-
sichere Schulwege, Fußwege, Radwege,
Ampeln, Spielstraßen, Schule in Wohnnähe
-
nett zu Kindern sein, höflich,
freundlich, lächeln, respektieren, ordentlich behandeln, verstehen, Rücksicht
nehmen, nicht grob sein u. meckern, keine Gewalt, nicht wegschicken
-
viel Zeit für Kinder haben, zuhören und
um sie kümmern
Den Schülern gefällt besonders in
Chemnitz:
-
Heimatstadt, schöne Stadt,
Sehenswürdigkeiten
-
Innenstadt, neue City, neue moderne
Architektur
-
Alte Häuser und Bauwerke, viele
Wohnungen
-
Viel Natur, Parks, Grünanlagen, Wälder,
Radwege
-
Spielplätze, Sportangebote, Spielmöglichkeiten
-
Guter ÖPNV, viele
Einkaufsmöglichkeiten, Center
-
Niedrige Preise, Freizeitmöglichkeiten
Den Schülern gefällt nicht in Chemnitz:
-
zugebaute Innenstadt, Neubauten, Heckert-Gebiet
-
alte Häuser und Wohnviertel, leerstehende Gebäude
-
zugebaute Zentralhaltestelle, zu viele
Kaufhäuser
-
viel Verkehr, Baustellen, Lärm, kaputte
Straßen
-
fehlende Radwege und Fußwege, Ampeln
fehlen
-
CVAG teuer, schlechte Parkmöglichkeiten
-
Umweltverschmutzung, Müll, Abgase,
Hundehaufen
-
Teure, gestiegene Preise, fehlende
Spielplätze
-
Betrunkene, viele Ausländer, „Rechte“
und „Linke“, Gewalt
-
Arbeitslosigkeit,
Ausländerfeindlichkeit, Kriminalität
-
viele Schulen, Schwimmhallen u.a.
-
z.B. Musikschule werde geschlossen,
Stadt hat kein Geld