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Flächenverbrauch und Bodenschutz am 10. Mai 2003 10 Uhr im Rathaus Chemnitz |
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Inhaltsverzeichnis ·
Miniermotte
bedroht Kastanienbestände ·
Generationenhaus
– was passiert? ·
Kinderfreundliches
Chemnitz ! ? ·
Termine |
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Den städtischen Haushalt mit den Bürgern diskutieren |
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Ist der Bürgerhaushalt auch ein Thema für Chemnitz? Aus der Sicht der letzten Haushaltsdiskussionen und der zahlreichen Mittelkürzungen, vor allem im sozialen, soziokulturellen und Umweltbildungsbereich, erscheint uns eine wirkliche Beteiligung von Interessengruppen und Bürgern in diesen Finanzdiskussionen als angebracht. Ziel soll es nicht sein, als Konkurrenz zum Stadtrat zu agieren, sondern den Haushalt zu hinterfragen, Positionen deutlich zu machen und in die Entscheidungsfindung des Stadtrats mit einzubringen. Positionen, die die Interessen von nicht wenigen Chemnitzern verdeutlichen. Aus den Erfahrungen der Städte, die mit einem Bürgerhaushalt arbeiten zu schöpfen heißt, die Haushaltsdiskussion transparenter zu machen, einen längeren Zeitraum zur Beschäftigung mit dem Haushalt sowohl für den Stadtrat als auch für die Bürger durch einen Eckwertebeschluss zu erreichen und durch unterschiedliche Arten der Beteiligung die Bürgerschaft stärker in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Das heißt auch, die Entscheidungen für oder gegen bestimmte Projekte oder Investitionen auf eine breitere Basis zu stellen und damit die Zufriedenheit der Einwohner zu erhöhen. Ein städtischer Haushaltsplan
ist ein kiloschweres Werk, welches, bedingt durch die kameralistische Logik,
selbst für die Profis in Politik und Verwaltung nur teilweise oder schwer zu
verstehen ist. Die Regelungen in der Gemeindeordnung, dass der Haushaltsentwurf
ca. 4 Wochen auszulegen ist, genügen den demokratischen Forderungen zur Information
formell. |
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Das Ziel, eine Haushaltstransparenz herzustellen und Beteiligung zu ermöglichen, erreichen sie aber nicht. Kaum ein Bürger macht davon, eben wegen des Umfangs und der schweren Verständlichkeit, Gebrauch. Der Haushaltsplan enthält aber letztlich die gesamte Kommunalpolitik. Mit der Finanzplanung werden die Schwerpunkte für das kommende Jahr und eine Weichenstellung für die mittel- und langfristigen Projekte und Schwerpunkte festgelegt. Schritte eines Bürgerhaushalts sind: 1. Information Bürgerfreundliche, verständliche
Aufbereitung des Haushaltsentwurfs für das nächste Jahr 2. Konsultation/Dialog der Öffentlichkeit, der Bürgerschaft Bürgerbeteiligung (Versammlungen, Befragungen u.ä.) mit
einem ausreichenden Zeitbudget zu einzelnen Haushaltspositionen oder/und zu
Haushaltsschwerpunkten 3. Rechenschaft Politik macht die Beschlusslage zum
Haushalt öffentlich, Rechenschaft darüber warum welche Anregungen der
BürgerInnen berücksichtigt wurden oder nicht Nach der Rechenschaftslegung kann die Diskussion des nächsten Haushalts mit einem neuen Verständnis füreinander beginnen, hoffentlich. Seit Februar diesen Jahres trifft sich die AG Bürgerbeteiligung jeden
2. Mittwoch des Monats und versucht, die ersten Schritte zum Bürgerhaushalt
in Chemnitz in die Wege zu leiten. Im März haben wir uns das erste Mal mit
Vertretern der Stadtratsfraktionen zusammengesetzt und beraten, welche Form der Bürgerbeteiligung an der Haushaltsdiskussion wünschenswert wäre. Es zeigte sich, dass die Vorstellungen insgesamt noch recht unterschiedlich sind. Wir bleiben im Gespräch und werden mit einer Informationsveranstaltung im Mai, bei der von einem in Porto Alegre Tätigem und aus einer deutschen Bürgerhaushaltskommune Erfahrungen vorgestellt werden, beginnen. Des weiteren ist vorgeschlagen worden, dass in diesem Jahr über die Grundsätze und den Haushaltsentwurf für das nächste Jahr in öffentlichen Veranstaltungen informiert und diskutiert wird. Erste Schritte zur Öffnung, immerhin. Anfang April findet ein Gespräch mit dem Finanzdezernenten Herrn Nonnen zum Thema statt. Ohne die Stadtverwaltung ist ein Bürgerhaushalt nicht zu verwirklichen. Wir sind optimistisch. |
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Miniermotte bedroht
Kastanienbestände Werden
unsere Kinder und Kindeskinder die Kastanie nur noch im Museum bewundern
können? |
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DIE
GROSSE GEFAHR! Seit gut drei
Jahren leiden auch die weißblühenden Rosskastanien in Chemnitz unter dem
Befall durch die Miniermotte; das heißt, ihre winzigen Raupen fressen Gänge
(Minen) in die Blätter.
Ein Kilogramm trockenes, befallenes Laub kann ca. viertausend Falter enthalten. Diese können bis zu achtzigtausend Eier ablegen, aus denen sich neue Raupen entwickeln – und das dreimal im Jahr! WAS IST
ZU TUN? Da
die Meisen und Schlupfwespen es allein nicht schaffen, die Motten und Raupen
zu vernichten, müssen wir alle mithelfen, diese Gefahr für einen der
schönsten Bäume unseres Landes zu bannen. Die derzeit einzig praktikable
Methode ist das konse |
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Kastanienblätter möglichst vollständig auch unter Büschen, Hecken und an Mauern zu entfernen. Auch wenn
sich der Blattschaden nicht ganz verhindern lässt und im Spätsommer trotzdem
eintritt, ist die Maßnahme sinnvoll, weil so der Baum genügend Zeit bekommt,
seine notwendigen Reservestoffe zu bilden. WOHIN
MIT DEM LAUB? · Kleine Mengen in die Biotonne geben. · Bis 2 m3 kostenfreie Abgabe an den Wertstoffhöfen des ASR (Abfall- und Stadtreinigung) möglich: Laubsäcke (60 l) für 1 Euro sind in der Kundendienstzentrale des ASR oder in den Bürgerservicestellen erhältlich. Diese können am Entsorgungstag neben die Biotonne gestellt werden. · Größere Mengen, z.B. von Firmen oder Wohnungsgenossenschaften, können an den Kompostieranlagen abgegeben werden. · Bei Eigenkompostierung ist es erforderlich, die gesamte Menge dicht mit ca. 20 cm Erde oder Sand abzudecken. · Möglich ist auch, den Laubhaufen Ende Februar/ Anfang März dicht mit einer Plastikfolie abzudecken und später, wenn die Motten abgestorben sind, das halbzerfallene Laub normal zu kompostieren. Weitere Informationen erhalten Sie im
Umweltzentrum der Stadt Chemnitz unter Tel: 0371/ 300 000. |
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Energieoptimiertes Bauen Durch richtiges Bauen Energie sparen |
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Vom AGENDA-Beirat wurde an die Fraktionen ein
Beschlussvorschlag der AG Energie weitergereicht. Inhalt ist, dass zukünftige
Bebauungspläne so zu konzipieren sind, dass der Verbrauch von fossilen Energieträgern
minimiert wird. Die von der Stadt mit der Mitgliedschaft im Klimabündnis eingegangene Selbstverpflichtung zur Halbierung der CO2-Emissionen pro EinwohnerIn bis zum Jahr 2010 gegenüber 1987 sowie die fortschreitende Verknappung und Verteuerung fossiler Energieträger erfordern es, bei der Aufstellung von Bebauungsplänen das energiesparende und ressourcenschonende Bauen als Planungsziel zu fixieren. In neuen Wohn- und Gewerbegebieten ist es nötig und möglich, schon die Planungen entsprechend zu gestalten. So werden. schon
durch Bebauungsplanfestsetzungen die Möglichkeiten zur passiven und aktiven
Nutzung der Sonnenenergie geschaffen oder verhindert. Ungünstige
städtebauliche Vorgaben können dabei das verfügbare solare Potenzial
halbieren. Die Folge sind ein erhöhter Heizwärmebedarf und sogar erhöhte Baukosten,
da aufgrund der Energieeinsparverordnung ungünstige Besonnungsvoraussetzungen
durch eine verstärkte Wärmedämmung wieder ausgeglichen werden müssen.
Eine
unter solaren und energetischen Gesichtspunkten optimierte Bebauungsplanung
senkt bereits ohne zusätzliche Maßnahmen der Bauherren deutlich den Energieverbrauch
und damit die CO2-Emissionen und bringt dem Einzelnen eine merkliche
Finanzeinsparung. |
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Die wesentlichen städtebaulichen
Rahmenbedingungen, welche die passiv-solaren Gewinne bestimmen, sind: · die Orientierung bzw. die Stellung der Gebäude · die Verschattung durch Nachbargebäude · die Verschattung durch Vegetation · und in besonderen Fällen die Verschattung durch die Topografie Zur Reduktion der CO2-Emissionen und zum Klimaschutz steht den Gemeinden als rechtliche Grundlage § 1 Abs. 5 Nr. 7 BauGB zur Verfügung. Danach sind bei der Aufstellung der Bauleitpläne die öffentlichen Belange „Luft“, „Klima“ sowie die „Nutzung erneuerbarer Energien“ zu berücksichtigen. Die Bebauungsplanung hat demnach u. a. die Aufgabe, zum örtlichen Klima- und Immissionsschutz beizutragen, wobei die Nutzungsmöglichkeiten der erneuerbaren Energien zu beachten sind. Die
entsprechenden Festsetzungen sind aus der konkreten örtlichen
Planungssituation und Problemlage (z. B. energiesparendes und ressourcenschonendes
Bauen als Planungsziel, Smoggebiet, lufthygienische Vorbelastung in Tallagen,
inversionsgefährdete Gebiete, Freihaltung der Frischluftschneisen von
zusätzlichen Emissionsquellen u. a.) abzuleiten und zu begründen. In
einem Katalog in dem Beschlussvorschlag sind Maßnahmen aufgelistet, die zur
energieoptimierten Bebauungsplanung gehören. Hier einige Beispiele: · Gebäudeachse in West-Ost-Richtung ermöglicht große, nach Süden gerichtete Fenster und die Nutzung des Dachs für Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren · Windbrechende Schutzpflanzungen können die Windgeschwindigkeit reduzieren und die Umgebungstemperatur der Gebäude erhöhen und dadurch Wärmeverluste vermindern · Gebäudehöhe in Abhängigkeit von der Topografie so festsetzen, dass es zu möglichst wenig Verschattung kommt und die Gebäudebesonnung optimiert wird. Nun hoffen wir, dass die Fraktionen unseren Vorschlag
unterstützen. |
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Tag der Artenvielfalt geht in
die zweite Runde 24. und 25.
Mai 2003 im Wasserwerkspark |
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Bezug nehmend auf den GEO-Tag der Artenvielfalt
laden das Umweltamt und das Umweltzentrum zur Natursafari in den
Wasserwerkspark ein. Der GEO-Tag der Artenvielfalt fand erstmals 1999
statt. Er hat sich mittlerweile zur größten Feldforschungsaktion in Mitteleuropa
entwickelt. Weit über 10 000 Teilnehmer haben im Jahr 2002 mit- |
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gewirkt, darunter renommierte Zoologen und Botaniker.
Doch nicht nur ausgewiesenes Expertenwissen ist gefragt: interessierte Laien
aller Altersklassen sind eingeladen, sich zu beteiligen. Chemnitz ist zum
zweiten Mal bei dieser bundesweiten Aktion dabei. |
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Der Wasserwerkspark in Altchemnitz befindet sich
auf dem Gelände des 1. Grundwassergewinnungswerkes Sachsens. Er hat nicht nur
kulturhistorischen Wert, sondern auch eine große ökologische Bedeutung. Auf
ca. 19 ha Parkfläche sind Streuobstwiesen, ein 150- bis 200-jähriger
Eichen-Buchen-Hangwald, Feuchtwiesen, die Zwönitz und ein Teich zu finden.
Noch heute werden die Flächen weitgehend naturbelassen und nur minimal
gepflegt, um in die recht intakten Lebensräume und Lebensgemeinschaften nicht
mehr als zumutbar einzugreifen. Die Tafeln des 2 km langen Naturlehrpfades
informieren über die hier zu beobachtenden mehr als 50 Vogelarten, die
Lebensweise der Eichhörnchen und Fledermäuse und in welch genialen, aber auch
empfindlichen Ursache-Wirkungs-Mechanismen die Natur funktioniert. |
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Im Rahmen der AGENDA 21 soll für die Chemnitzer Bevölkerung auch in diesem Jahr die Suche nach Pflanzen und Tierarten, verbunden0 mit interessanten Exkursionen, angeboten werden.
Die Preisträger der Öko-Rally des vergangenen Jahres mit dem Vertreter der Stadtwerke (Sponsor) und dem Leiter des UWZ der Stadt Chemnitz |
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In Nachtwanderungen
können die dämmerungs- und nachtaktiven Tierarten wie Nachtfalter und Fledermäuse
entdeckt werden. Weiterhin sind Vogel- und Kräuterexkursionen geplant. Ehrenamtliche
Spezialisten werden bei der Bestimmung von Pflanzen, Insekten, Amphibien,
Vögeln und Säugetieren behilflich sein. Am Ende wird eine Liste der
gefundenen Arten veröffentlicht. Speziell für Kinder gibt es am Nachmittag des 25.5. Angebote des AGENDA-Büros rund um das Thema Wasser: Wasseruntersuchungen, Bestimmung von Wasservögeln und Kleintieren im Wasser, Basteln von „schwimmenden Dingen“, Wissenstests. !!!! Achtung – Achtung – Achtung – Achtung !!!! Für Schulklassen und Kindergartengruppen besteht die Möglichkeit, diese Angebote schon am 23. Mai zu nutzen. Um Voranmeldung wird gebeten. Tel.: 0371/ 381 000 13. |
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Modellprojekt „ Chemnitzer Haus für Jung
und Alt“ |
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Die AGENDA-Arbeitsgruppe „Verhältnis zwischen den Generationen“ erarbeitet gemeinsam mit dem Sozialamt der Stadtverwaltung, den Wohlfahrtsverbänden sowie dem „Selbsthilfe 91“ e.V. ein alternatives Wohnprojekt mit dem Ziel ein Mehrgenerationenhaus in Chemnitz zu installieren. Von Anbeginn der Arbeit der Projektgruppe spielen die Fragen des Verhältnisses aber auch des unmittelbaren Zusammenlebens von verschiedenen Generationen eine große Rolle. Nach umfangreichen Recherchen und Diskussionen zum generationsübergreifenden Wohnen reifte schließlich die Idee ein solches Modellprojekt in Chemnitz durchzuführen. Die Arbeitsgruppe geht davon aus, dass mit der Umsetzung dieses Vorhabens die Stadt Chemnitz weiter an Attraktivität gewinnen kann. Ausgangssituation Die Lebenserwartung der Bevölkerung hat sich deutlich erhöht, und Menschen von heute können damit rechnen, alt und oft sehr alt zu werden. Damit bleiben die Beziehungen zwischen Generationen länger erhalten. Während im familiären Bereich das Muster von Solidarität vorherrscht, sind die Beziehungen zwischen verschiedenen Generationen im Kultur- und Freizeitbereich eher durch eine gewisse Trennung gekennzeichnet. Für junge und ältere Generationen werden unterschiedliche Freizeitformen angeboten. Auch Freundschaften über die Generationengrenzen sind eher selten. Dies führt dazu, dass die Alltagskontakte zwischen den verschiedenen Generationen - außerhalb von Familien - meist punktuell sind. In Ausbildungs- und Arbeitsorganisationen werden die Beziehungen der Generationen durch hierarchische Verhältnisse überlagert, da in diesen Bereichen die nachkommenden meist die tieferen Positionen einnimmt, während die leitenden Positionen (Lehrer, Dozent, Chef usw.) häufig von Mitgliedern älterer Generationen besetzt sind. Auf der sozialpolitischen Ebene herrscht heute eher die Vorstellung gegensätzlicher Interessen von Jung und Alt vor. Die sozialpolitischen Diskussionen zu den negativen Auswirkungen demographischer Alterung haben zu einer Verstärkung sozialpolitischer Generationenkonflikte beigetragen (eine nicht ungefährliche Entwicklung). Diese Entwicklung hat unsere Arbeitsgruppe seit langem beschäftigt und wir möchten deshalb gemeinsam mit den Beteiligten nach einer, wenn auch vorerst nur ansatzweise, Lösung (in Form eines Pilotprojektes) suchen. Wir schlagen deshalb vor, in Chemnitz ein Mehr-Generationen-Haus, in dem generationenübergreifend gewohnt wird, einzurichten. Soziale Bedürfnisse bzw.
Erfordernisse Die Frage des Zusammenlebens von Jung und Alt wird seit Beginn der 90er Jahre zunehmend thematisiert. In diesem Zusammenhang spielt das Mehr- Generationen-Wohnen eine besondere Rolle. Umfangreiche Studien wurden dazu in der Schweiz, Österreich, Frankreich, aber auch in Deutschland erarbeitet. Dabei stellte sich folgendes heraus: Alte Menschen wünschen sich Kontakt mit ihren Familienangehörigen, gleichzeitig besteht aber ein ausgeprägter Wunsch nach Distanz, um Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten mit den eigenen Kindern zu vermeiden, Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu bewahren und jeder Gruppe die ihr angemessene Lebensführung zuzugestehen. Diese
Vorbehalte gegenüber dem Zusammenleben finden sich auch bei der mittleren und
jüngeren Generation. Geeignete Wohnangebote und Unterstützungsstrukturen
könnten manche dieser Bedenken zerstreuen. Die integrative Wohnform für mehrere Generationen ist noch wenig bekannt. Das Bild vom konfliktreichen Zusammenleben der Generationen in einem Haushalt ist vorherrschend. Der Umzug in eine geeignete Wohnung in der vertrauten Gegend ist mangels Angebote selten möglich. Die konkrete Nachfrage nach Mehr-Generationen-Wohnen wird noch selten artikuliert und von den Wohnungsunternehmen nicht erhoben. Nicht für jeden ist Mehr-Generationen-Wohnen die geeignete und gewünschte Wohnform. |
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Wohnungsbewerber müssen umfassend informiert und beraten werden, damit sowohl die jüngere als auch die ältere Generation die Chancen dieses integrativen Wohnangebots erkennen und nutzen kann. Dann finden beide Generationen Wohnqualitäten, die vom „nicht anonymen" Wohnen bis hin zu Entlastungen im Alltag reichen. Dieses Zusammenleben ist sehr unspektakulär und wird sowohl von jung und alt als „ganz natürlich" empfunden. Vor- und Nachteile generationenübergreifenden Wohnens, die im Rahmen einer in Österreich (im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Familie und Jugend, Wien) erarbeiteten Studie zusammengestellt wurden: JÜNGERE
UND MITTLERE GENERATION
Vorteile: gemischte Bewohnerstruktur, kein „Jungfamilienghetto" Kontakt zwischen den Altersgruppen Kinder erleben die Großelterngeneration Abbau von Vorurteilen zwischen Älteren und Jüngeren Unterstützungsangebote der Älteren an Jüngere Infrastruktur (Nahversorgung, öffentlicher Verkehr) in der Nähe durch meist ausgewählte Wohnstandorte Vorhandensein von Gemeinschaftsräumen Hilfe bei der Angehörigenbetreuung durch ambulante, soziale Dienste Nachteile: verstärktes Ruhe- bzw. Ordnungsbedürfnis der Senioren Konflikte durch unterschiedliche Nutzungsvorstellungen ÄLTERE
GENERATION
Vorteile: „normale" Wohnungen, kein „Wohnen im Heim" barrierefreie Ausstattung der Wohnung, des Wohngebäudes und des Wohnumfeldes Infrastruktur (Nahversorgung, öffentlicher Verkehr) in der Nähe durch meist ausgewählte Wohnstandorte Möglichkeit zur Teilnahme am (generationsübergreifenden) Nachbarschaftsleben Kontakt zur heranwachsenden Generation Betreuungssicherheiten durch ambulante, soziale Dienste Nachteile: keine Betreuungsgarantie im Falle schwerer und langandauernder Pflegebedürftigkeit laute Aktivitäten der Jungbewohner und Kinder andere Nutzungsbedürfnisse der Jüngeren Wägt man die hier genannten Vor- und Nachteile ab, so überwiegen u. E. doch die Vorteile. Die genannten Nachteile könnten von Bürgern, die diese höher gewichten als die Vorteile, mittels Einzug in das „Betreute Wohnen“ oder in Wohnhäuser mit vorrangig jüngeren Familien abgefangen werden. Schließlich soll mit dem generationenübergreifenden Wohnhaus ein zusätzliches Angebot besonderer Wohnqualität auf dem Wohnungsmarkt geschaffen werden. Mit den Modellen des integrativen Wohnens für mehrere Generationen, das sich auszeichnet durch bedürfnisgerechte Wohnungen, geeignetes Zielgruppenmar-keting und erweitertes Dienstleistungsangebot, kann die Wohnungswirtschaft auf die lebenssituationenabhängigen Bedürfnisse der Bewohner und Wohnungsbewerber reagieren. Die integrative Wohnform für mehrere Generationen ist ein Weg, der nicht teurer als übliche Wohnbauten ist. Außerdem könnte das ein Nutzungskonzept für die derzeit im Rückbau und in der Rekonstruktion befindlichen Wohngebäude (Großplatte) im Heckert-Gebiet sein. Politischer Hintergrund Die Lokale AGENDA 21 für Chemnitz, gestützt auf die Beschlüsse des Umweltgipfels 1992 in Rio de Janeiro, bildet mit ihrem Schwerpunkt „Chemnitz – eine soziale Stadt“ eine für das vorgeschlagene Projekt bestens geeignete internationale, nationale und regionale Plattform. Außerdem wird das generationenübergreifende Wohnen sowohl von politischen Parteien (z. B. SPD-Sachsen als auch verschiedenen Landesregierungen (z. B. Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hamburg) in Programmen und Entwicklungsrichtlinien thematisiert und vielerorts in Pilotprojekten umgesetzt. |
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Themenschwerpunkte Verkehrsgeschehen in
Chemnitz |
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Die AG Stadtverträgliche Mobilität der Lokalen AGENDA 21 befasst sich mit den verschiedenen Aspekten der Verkehrsentwicklung in Chemnitz mit der Zielstellung, zu einer nachhaltigen und stadtverträglichen Gestaltung des innerstädtischen Verkehrs und der regionalen und überregionalen Verkehrsanbindung beizutragen. Dazu treffen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe regelmäßig jeden 2. Montag des Monats 17.30 Uhr im Umweltzentrum. Zur Zeit befassen wir uns mit folgenden Themen: Maßnahmekatalog
Fußgängerverkehr Die Mitglieder der Arbeitsgruppe erarbeiteten einen Maßnahmekatalog zur Verbesserung der Mobilitätschancen von Fußgängern. Derzeit läuft die Überprüfung der Umsetzung der vom Tiefbauamt der Stadt Chemnitz zugesagten Verbesserungen. Nahverkehrsplan Der Nahverkehrsplan von 1998
wird in diesem Jahr fortgeschrieben. Die AG Mobilität wird sich mit Ideen und
Vorschlägen einbringen. Schnittstellenkonzeption Herr Bauermeister aus der AG hat einen Vorschlag zur Umgestaltung des
Südbahnhofs als Schnittstelle für den ÖPNV und DB vorgestellt. Daraufhin fand
im Oktober 2002 eine Begehung vor Ort durch, an dem Vertreter der
Stadtverwaltung und der Umweltverbände teilnahmen. Im Dezember 2002 hat die
AG das vom Zweckverband VMS mit der Schnittstellenkonzeption beauftragte
Ingenieurbüro Fugmann & Fugmann zum Arbeitstreffen eingeladen und den
eigenen Vorschlag vorgestellt. Korrespondenz mit der Connex Regiobahn GmbH zu verbesserter Bahnanbindung Chemnitz-Berlin und Sicherung dieser Verbindung im direkten Schnellverkehr. Bundesverkehrswegeplan Bewertung der Sachsen betreffenden Maßnahmen im Entwurf des BVWP. Prof. Dietel aus der Arbeitsgruppe hat dazu aus Chemnitzer Sicht eine Stellungnahme erarbeitet, die zur Qualifizierung der aktuellen Beratungen im Bundestag an Herrn Peter Hettlich (MdB) weitergeleitet wurde. Bahnhofsumbau Chemnitz Beim geplanten Umbau des Bahnhofes einschließlich |
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des Umfeldes sind die Interessen aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen, um einerseits einen repräsentativen Eingang zur Stadt zu realisieren und andererseits die Attraktivität der bedeutendsten Verkehrsschnittstelle zu erhöhen. Der weiteren Abstimmung aus Sicht der Arbeitsgruppe bedürfen insbesondere folgende Aspekte: Abstimmung der verschiedenen Träger (Stadt Chemnitz, DBAG) Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl von Park&Ride-Plätzen Beschleunigter Zeitplan und gesicherte Finanzierung für die Verbesserung des Zugangs von der Dresdner Straße/ Sonnenberg Einheitliches, über den Verantwortungsbereich eines Trägers hinausgehendes, behindertengerechtes Informationssystem Klärung der Anbindung des Chemnitzer Busbahnhofs Dazu wurde
ein erstes Informationsgespräch mit Stadtentwicklungsamt, Abt.
Verkehrsplanung Frau Lull, durchgeführt. Weitere Konsultationen mit
verschiedenen Betroffenen, Interessenten und Entscheidungsträgern erscheinen
notwendig wie sinnvoll. Grüne Welle Die Problematik der Beschleunigung des Verkehrs in Chemnitz durch Schaltung der Ampelanlagen („Grüne Welle“) wurde von der AG kritisch bewertet. Besonders die Mobilitätsinteressen nichtmotorisierter Verkehrsteilnehmer werden bisher nur untergeordnet wahrgenommen, wie eine Verkehrsschau und eine Besichtigung des zentralen Verkehrsleitzentrums ergaben. Weiterhin hat sich die Arbeitsgruppe in die Diskussion um den Flächennutzungsplan und das Integrierte Stadtentwicklungsprogramm eingebracht und dazu eigene Vorstellungen entwickelt und publiziert, welche in den Abwägungen jedoch zum Großteil unberücksichtigt blieben. Jederzeit sind wir an Ihren Vorschläge oder Anregungen interessiert. Wenn Sie darüber hinaus Interesse haben, an diesen und weiteren Themen der Mobilität direkt mitzuwirken, so laden wir Sie herzlich zu den Treffen der AG Mobilität ein (s.o.). |
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Mit 66 Jahren fängt das Leben erst an.... |
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Udo Jürgens ahnte nicht, dass sein Schlager nun auch vom Arbeitsmarkt übernommen wurde und zur Füllung der gesetzlichen Rentenkasse gesungen wird. Dies ist leider kein lustiger Einstieg in das Thema, sondern bitterer Zynismus, über den öffentlich diskutiert werden sollte. Die Grenze des arbeitsfähigen Alters in Deutschland wird nach der erforderlichen Füllung der Rentenkasse berechnet und festgelegt, nicht nach dem biologischen Leistungsvermögen des Menschen. Man muss sich vorstellen, wie 65jährige und älter in einer 40- oder 38-Stunden-Woche an Maschinen stehen und unter dem Druck des Erhalts ihres Arbeitsplatzes noch zusätzlich Überstunden leisten! Gleichzeitig wartet ca. ein Drittel jüngerer Arbeitsfähiger darauf, überhaupt eine Erwerbsmöglichkeit zu erhalten und lebt von Lohnersatzleistungen! Mit diesen und anderen nachhaltigen sozialen Themen der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes befasst sich die AG „Arbeit“ der Lokalen AGENDA 21 in Chemnitz. Dazu treffen sich die Mitglieder jeden 3. Mittwoch im Monat, 17.00 Uhr im Umweltzentrum Chemnitz, Henriettenstr. 5. Vielfach wird unterschätzt, dass politische Entscheidungen zu gesellschaftlich-sozialen Themen ebenso |
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nachhaltige Wirkungen auf nächste Generationen haben wie Ressourcenverbrauch. Unter diesem Gesichtspunkt erhalten die Vorschläge der Hartz-Kommission ihre besondere Bedeutung und Verantwortung. Sie sind nicht nur Korrektive der gegenwärtigen Finanz- und Arbeitsmarktsituation in Deutschland, sie beeinflussen grundlegende, teilweise verfassungsseitig garantierte Arbeits- und Lebensrechte und stecken dazu den finanziellen Rahmen bis zum Existenzminimum ab. Der seit vielen Generationen geführte Kampf zur Reduzierung der Wochenarbeitszeit durch Rationalisierung schafft erst den Teil an privater Freizeit, durch den der Bürger die Möglichkeit (Freizeit) erhält, seine demokratischen Rechte (Teilnahme an Bildung, Kultur, Politik u. a.) wahrzunehmen. Vor diesem Hintergrund ist es eben nicht nur ein Kavaliersdelikt, wenn von Arbeitgebern Überstunden eingefordert werden. Eine Beschränkung der Freizeit des Arbeitnehmers ist auch eine Behinderung seiner Demokratie. Wenn Sie interessiert sind, an diesen oder anderen Themen mitzuarbeiten, so sind Sie zu den Arbeitstreffen herzlich eingeladen. Informieren Sie sich unter Tel. 0371/381 000 17. |
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Ausstellungen zur AGENDA 21 |
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28.04. bis 10.05.2003 in der Jakobi-Kirche am Markt |
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Dargestellt sind ein
internationale Vergleiche von Nachhaltigkeitsprozessen sowie Grundaussagen zu
AGENDA-Prozessen und zum nachhaltigen Handeln. Gleichzeitig können
Sie sich über die Aktivitäten und Erfolge der Lokalen
AGENDA 21 für Chemnitz informieren. Wir freuen uns auf
Ihren Besuch. Eintritt kostenlos |
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7. AGENDA-Forum am 10. Mai 2003 |
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Programm: |
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10.00 |
Begrüßung |
Manfred Hastedt, Leiter des
Umweltzentrums der Stadt Chemnitz |
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10.05 |
Eröffnung |
Bürgermeister der Stadt Chemnitz |
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10.15–11.00 |
Vorträge |
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Bodenschutz in Sachsen |
Heiner Heilmann, Sächs.
Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft |
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Boden- und
Hochwasserschutz in Chemnitz |
Dr. Thomas Scharbrodt, Umweltamt
Chemnitz |
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Flächenmanagement in Chemnitz |
Börries Butenop, Stadtentwicklungsamt
Chemnitz |
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11.00–12.00 |
Diskussion
zu den Referaten und Podiumsdiskussion mit Politikern |
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Jelena Hoffmann, MdB, SPD Peter Hettlich, MdB, B90/ Die Grünen Johannes Gerlach, MdL, SPD Uta Windisch, MdL, CDU Eva Bullig-Schröter, ehem. MdB, PDS |
Moderation: Christoph Magirius |
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12.00–13.00 |
Mittagspause |
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13.00–15.00 |
Arbeit
in Gruppen zu folgenden Themen: |
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1.
Möglichkeiten der Begrenzung von Versiegelung und Zersiedelung |
Moderation: Elke Koch |
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2.
Ökologische Folgen der Versiegelung (u .a. Hochwasser) |
Moderation: Manfred Hastedt |
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3.
Industriebrachen - Revitalisierung und Entsiegelung |
Moderation: Thomas Scherzberg |
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15.00–16.00 |
Abschlussplenum
mit Ergebnissen aus den Gruppen |
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Die Teilnahme ist
gebührenfrei.
Wir bitten um Ihre
Anmeldung bis spätestens 1.5.2003.
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Flächenverbrauch und Bodenschutz |
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Böden sind grundlegend für das Klima, sie binden CO2, sie sind wichtig für den Wasserhaushalt als Speicher und Filter, für die Biosphäre und die Artenvielfalt von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen, für die Ernährung über die Nahrungskette aus dem Boden, für nachwachsende Rohstoffe aus der Biomasse und für zahlreiche weitere Nutzungszwecke. Grundlage ist die Gewährleistung der natürlichen Funktionsfähigkeit, die zur Stabilität der Böden beiträgt und so auch Schutz vor Erosion bietet. Naturkatastrophen wie Hochwasser stehen in direktem Zusammenhang mit dem Zustand der Böden. Bodenschutz kontra Flächenverbrauch, dies ist eine Herausforderung für Kommunen. Handlungsraum besteht in der Begrenzung des Flächenverbrauchs, in der |
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Förderung flächensparender Bauweisen, in der besseren Ausnutzung von Gebäuden, in der Revitalisierung von Brachen sowie in der Entsiegelung und im Rückbau. Die künftige Siedlungsentwicklung lässt sich mittels Raumplanung und Lenkungsinstrumenten regulieren, die der Innenentwicklung vor weiterer Inanspruchnahme unüberbauter Flächen den Vorrang geben. Mittels Bodenbewertungsverfahren und Flächenmanagement können gerade die Kommunen zu Bodenschutz und Flächeneffizienz beitragen. Über konkrete Möglichkeiten dafür möchten wir mit Ihnen auf unserem 7. AGENDA-Forum diskutieren. |
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Kinderfreundliches Chemnitz ! ? |
KinderfreundlichkeitprüfungDie AG Kinder und Jugendliche der lokalen AGENDA 21 befasst sich im wesentlichen mit den Belangen unserer Jugend. Ziel der AG ist es, in der Stadt Chemnitz eine „Kinder- und Jugendfreundlichkeitsprüfung“ durchzuführen. Die Prüfung soll in vielen Teilschritten ablaufen. Kinder können in einer Fragebogenaktion, Stellung dazu nehmen, wie kinderfreundlich Chemnitz aus ihrer Sicht ist. In diesem Fragebogen stehen Fragen zum Straßenverkehr, Freizeitgestaltung, Schule, Sicherheit in Chemnitz und Kinderfreundlichkeit aus der Sicht der Kindern. Bei der Fragebogenaktion bekommen wir Unterstützung von folgenden Einrichtungen: Deutscher Kinderschutzbund, Stadtschülerrat, Kinderbeauftragte, Haus der Familie, Netzwerk Kultur- und Jugendarbeit, Selbsthilfe Wohnprojekt Further- Straße sowie vom Bürgerbüro Leipziger Straße 3. Nachdem alle Bereiche überprüft wurden, soll ein neuer IST- Stand ermittelt werden, an dem dann weitergearbeitet werden kann. Begleitend zur Fragebogenaktion beschäftigt sich die AG Kinder und Jugendliche mit folgenden Themen. Schulwegsicherheit In Zusammenarbeit mit der AG Schulwegsicherheit der Stadtverwaltung wollen wir an diesen Thema arbeiten. |
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Die AG Kinder
und Jugendliche plant gemeinsam mit den Mitgliedern der AG einen Stadtteilrundgang . Ziel soll es sein
gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen, Gefahrenpunkte im Straßenverkehr
festzustellen, zu besprechen und an die Stadt weiterzutragen. Umweltpädagogik Das Angebot der AG wird vielfältig bereichert durch Maßnahmen in der
Umweltpädagogik. Wir bieten Schloßteich- und Waldexkursionen, Luft- Boden und
Wasseruntersuchungen, Lärmmessungen sowie Papierherstellung an. Waldameise Die Waldameisen schwärmen auch dieses Jahr wieder aus. Die erste Aktion findet am 1.4.03 im Gelände des Parks der Ruhe am Vita-Center statt. Die Kinder und Jugendlichen der Janusz-Korczak-Schule starten in den Frühling und schaffen wieder Ordnung und Licht für die Pflanzen und Tiere in dieser Region. Dieses Jahr wird erstmalig der Totholzsee mit in die Säuberung einbezogen. Von großer Bedeutung ist dieses Jahr für alle Waldameisenaktionen , die Beseitigung des Laubes der Kastanienbäume ,die von der gemeinen Miniermotte befallen sind. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. |
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